Ablauf – erste Schritte

Kontaktaufnahme

Sie nehmen telefonisch oder per mail Kontakt auf und wir vereinbaren einen Termin zu einem Erstgespräch, bzw. einer psychotherapeutischen Sprechstunde.

Psychotherapeutische Sprechstunde (ab 01.04 2018 für Patienten verpflichtend)

Die Psychotherapeutische Sprechstunde dient dazu, sich gemeinsam ein Bild von Ihrem Anliegen, Ihren Beschwerden, Ihrer Situation zu machen, um einzuschätzen, welche Art von Unterstützung Sie benötigen. Ich werde Ihnen Fragen stellen, um Ihre Beschwerden auch diagnostisch einordnen zu können und zu klären, ob ich Ihnen mit meinen fachlichen Möglichkeiten weiterhelfen kann. Für dieses Gespräch sollten Sie sich ca. eine Stunde Zeit nehmen. Insgesamt sind für die Psychotherapeutische Sprechstunde 1-3 Termine vorgesehen. Außerdem bitte ich Sie, wenn sie gesetzlich versichert sind, Ihre Krankenkassenkarte mitzubringen.

Akutbehandlung oder Probatorische Sitzungen

Nach der ersten Sprechstunde kann, soweit ich dafür Termine zur Verfügung habe, entweder eine Akutbehandlung begonnen werden oder falls eine Psychotherapie  geplant ist, bis zu 4 weitere Termine als sogenannte probatorische (vorbereitende) Sitzungen genutzt werden.
Diese dienen der weiteren Diagnostik, um Ihre Beschwerden oder Probleme in ihrem Zusammenhang mit der aktuellen Lebensentwicklung und der früheren Lebenserfahrungen zu verstehen.
Dann werden Behandlungsziele und Schwerpunkte um die es gehen soll, sowie die ungefähre Dauer der Therapie besprochen.

Antrag

Wenn für Sie und mich die Indikation für eine Psychotherapie gegeben ist, muss diese bei der Krankenkasse mit dem entsprechenden Stundenkontingent (bis zu 2×12 Sitzungen Kurzzeittherapie oder bis zu 60 Sitzungen Langzeittherapie) beantragt werden.
Die entsprechenden Antragsformulare stelle ich zur Verfügung und informiere Sie über die notwendigen Schritte.
Nach Bewilligung der Sitzungen durch Ihre Krankenkasse kann mit der Psychotherapie begonnen werden.

Dauer einer Psychotherapie

Die therapeutischen Sitzungen dauern 50 Minuten und sollten regelmäßig einmal pro Woche oder alle 14 Tage stattfinden. Damit wird ein Prozess in Gang gesetzt, der Ihnen hilft, sich selbst, ihr Erleben, Ihre Bedürfnisse, Ihre Gefühle, Ihre Symptome oder auch Ihre Beziehungen zu anderen Menschen, soweit das für Ihre Problematik wichtig ist, wahrzunehmen und zu verstehen. Und im weiteren daran zu arbeiten, wo es notwendig erscheint.

Psychosomatische Diagnostik und Beratung

Für manche Patienten ist es unklar, ob sie eine Psychotherapie brauchen, weil sie körperliche Symptome haben und es fast abwegig erscheint, dass diese Symptome etwas mit ihrer „Psyche“ zu tun haben könnten. Oft haben sie sich mit ihren Beschwerden an Ärzte gewandt und Untersuchungen veranlasst, ohne dass eine zufriedenstellende Erklärung für die Beschwerden gefunden werden konnte.
Dann spricht der Arzt oder ein Angehöriger vielleicht an, dass die Symptome etwas Psychisches sein könnten. Das hinterlässt die Betroffenen oft ratlos, zumal für viele der Eindruck entsteht, dass „psychisch“ hieße, dass man sich etwas „nur einbildet“.
Wenn es Ihnen so geht, biete ich eine psychosomatische Diagnostik und Beratung an, um darüber zu informieren, wie aus fachlicher Sicht Körper und Psyche als Ganzes zusammenspielen und sich beeinflussen und um mit Ihnen unvoreingenommen zu klären ob ggf. Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden und ihrem seelischen Befinden bestehen.